Ich habe eine Krankheit, gegen die in Tierversuchen seit Jahrzehnten intensiv nach Mitteln gesucht wird.
Das ist ein schmerzlicher Gedanke. Heute, als mir genau dieses bewußt wird. Dass mein Wohl darin liegt und dass ich davon profitiere, dass irgendwo auf der Welt dafür Tiere qequält werden.
Ich bin 45 Jahre alt. Und habe einen 11jährigen Sohn. Die Diagnose MS kam 4 Wochen nach meinem 44igsten Geburtstag. Wie geht man mit so was um? Was geschieht danach? Welchen Weg geht man? Meinen Weg erzähle ich hier.
Donnerstag, 22. November 2012
Mittwoch, 21. November 2012
Gut oder schlecht? Oder wie?
Diese Krankheit macht mich fertig! Himmelherrgott, ich bin der Typ Mensch, der sich immer seelisch und moralisch auf etwas einstellen muss, BEVOR etwas passiert, in Angriff genommen, angenommen wird. SO kann ich nicht arbeiten! Menno.
Sonntag, 18. November 2012
Musik.
Komm lass den Augenblick durch Deine Finger fallen
Es ist nie genug und doch zu viel von allem
Dreh die Zeit zurück, wir lassen Korken knallen
Und das Jahr beginnt noch mal
Wo ist die Sonne hin für so ein Sonnenkind
Wie Du es bist - ja, wie wir es sind
Süße, ich muss Dir jetzt was sagen:
Ich glaub, Du solltest mal was wagen
Alles auf Null - Alles neu - Alles andere ist vorbei
Ab heute wird wundervoll
Alles auf Null - Alles neu - Alles andere ist vorbei
Es wird gut, es wird groß, es wird gold
Deinen müden Augen werd ich nicht erlauben
Dass sie den Glanz übersehen bevor sie schlafen gehn
Süße, ich muss Dich jetzt was fragen:
Wie lange willst Du noch Trauer tragen?
Alles auf null - Alles neu - Alles andere ist vorbei
Ab heute wird wundervoll
Alles auf Null - Alles neu - Alles andere ist vorbei
Es wird gut, es wird groß, es wird gold
Wenn an trüben Tagen an Dir Zweifel nagen
Stellst Du Dein Telefon ab, denn Du hast alles satt
Du gehst Tiefseetauchen, bist zu nichts zu gebrauchen
Jeder gute Rat prallt an Dir ab
Du brauchst Dich nicht hübsch anzuziehen
Komm raus und lass uns tanzen gehen
Und Du musst mir einfach glauben,
Du wirst allen den Atem rauben
Alles auf Null
Es ist nie genug und doch zu viel von allem
Dreh die Zeit zurück, wir lassen Korken knallen
Und das Jahr beginnt noch mal
Wo ist die Sonne hin für so ein Sonnenkind
Wie Du es bist - ja, wie wir es sind
Süße, ich muss Dir jetzt was sagen:
Ich glaub, Du solltest mal was wagen
Alles auf Null - Alles neu - Alles andere ist vorbei
Ab heute wird wundervoll
Alles auf Null - Alles neu - Alles andere ist vorbei
Es wird gut, es wird groß, es wird gold
Deinen müden Augen werd ich nicht erlauben
Dass sie den Glanz übersehen bevor sie schlafen gehn
Süße, ich muss Dich jetzt was fragen:
Wie lange willst Du noch Trauer tragen?
Alles auf null - Alles neu - Alles andere ist vorbei
Ab heute wird wundervoll
Alles auf Null - Alles neu - Alles andere ist vorbei
Es wird gut, es wird groß, es wird gold
Wenn an trüben Tagen an Dir Zweifel nagen
Stellst Du Dein Telefon ab, denn Du hast alles satt
Du gehst Tiefseetauchen, bist zu nichts zu gebrauchen
Jeder gute Rat prallt an Dir ab
Du brauchst Dich nicht hübsch anzuziehen
Komm raus und lass uns tanzen gehen
Und Du musst mir einfach glauben,
Du wirst allen den Atem rauben
Alles auf Null
Donnerstag, 15. November 2012
Zeit...!
Man sagt, alles habe seine Zeit. Tatsächlich war das der Spruch meiner Großmutter. Wenn man mal wieder ungeduldig, wütend, frustriert, ... wie auch immer war, dann sah sie einen sanft an und sagte: "Ein jedes hat seine Zeit, mein Kind." Und weiter nichts.
Und es hat mich tatsächlich getröstet. Zu wissen, dass es für alles eine Zeit gibt. Dass nicht jeder Moment automatisch glücklich und zufrieden sein muss, sondern dass gerade die Mischung dem Leben das gibt, was es ausmacht und lebenswert macht. Das war mir ein Trost. Und ist es heute auch noch, wenn nicht noch mehr. Heute, wo ich begriffen haben, dass es genau so ist, wo mir der tiefere Sinn dieser wenigen Worte bewußt ist. Da wünsche ich mir manches Mal meine Großmutter an die Seite, die in entscheidenden Situationen in ihrer sanften Art sagt: "Ein jedes hat seine Zeit, mein Kind." Im ständigen Kampf und im ständigen Tun und ewigen Weitergehen inne zu halten und den Moment sein zu lassen was er ist.
Und es hat mich tatsächlich getröstet. Zu wissen, dass es für alles eine Zeit gibt. Dass nicht jeder Moment automatisch glücklich und zufrieden sein muss, sondern dass gerade die Mischung dem Leben das gibt, was es ausmacht und lebenswert macht. Das war mir ein Trost. Und ist es heute auch noch, wenn nicht noch mehr. Heute, wo ich begriffen haben, dass es genau so ist, wo mir der tiefere Sinn dieser wenigen Worte bewußt ist. Da wünsche ich mir manches Mal meine Großmutter an die Seite, die in entscheidenden Situationen in ihrer sanften Art sagt: "Ein jedes hat seine Zeit, mein Kind." Im ständigen Kampf und im ständigen Tun und ewigen Weitergehen inne zu halten und den Moment sein zu lassen was er ist.
Dienstag, 13. November 2012
Noch mehr Entscheidungen
Heute also der Termin bei einer anderen Psychologin. Fazit: Die passt ganz wunderbar zu mir!
In zwei Wochen erneuter Termin bei der Neurologin. Entscheidung: Tägliches Spritzen mit Copaxone.
Diese Diagnose hat einige Dinge in meinem Leben auf den Prüfstand gestellt. Ich muss Einiges anpacken. Vielleicht verändern. In jedem Fall überdenken. Aber ich werde nicht zulassen, dass sie mich aus der Bahn wirft.
Es ist wie bei einer Carrera Rennbahn: Manchmal muss man das Tempo drosseln, um nicht aus der Kurve zu fliegen. Und manchmal muss man nachhelfen, um einen Wagen wieder in die Spur zu setzen, wenn er ausgebrochen ist.
In zwei Wochen erneuter Termin bei der Neurologin. Entscheidung: Tägliches Spritzen mit Copaxone.
Diese Diagnose hat einige Dinge in meinem Leben auf den Prüfstand gestellt. Ich muss Einiges anpacken. Vielleicht verändern. In jedem Fall überdenken. Aber ich werde nicht zulassen, dass sie mich aus der Bahn wirft.
Es ist wie bei einer Carrera Rennbahn: Manchmal muss man das Tempo drosseln, um nicht aus der Kurve zu fliegen. Und manchmal muss man nachhelfen, um einen Wagen wieder in die Spur zu setzen, wenn er ausgebrochen ist.
Sonntag, 11. November 2012
Novembermüde?
Müdigkeit ist mir in die Glieder gekrochen. Und in die Gedanken. Graue Novembermüdigkeit. Nass, kalt und schwer.
Fatigue?
Ist mir egal wie es heißt. Ich bin so entsetzlich müde, dass es mir Schmerzen bereitet, wach zu bleiben. Ich will, dass es weg ist. Ich will, dass es wieder ist wie früher.
Fatigue?
Ist mir egal wie es heißt. Ich bin so entsetzlich müde, dass es mir Schmerzen bereitet, wach zu bleiben. Ich will, dass es weg ist. Ich will, dass es wieder ist wie früher.
Freitag, 9. November 2012
Typveränderung?!?
Manchmal, wenn Frauen sich trennen, dann verändern sie sich bewußt und sehr entscheidend. Vielleicht um ihre Entscheidung zu unterstreichen? Vielleicht, weil außen gesehen werden soll, wie es drinnen aussieht? Vielleicht, weil einschneidende Erlebnisse wie eine Trennung etwas sind, das nicht spurlos an einem vorüber geht.
Diagnose MS: ein heftige Situation. Etwas, dass dich durchaus aus der Spur holen kann. Plus eine Trennung, eine lang hinaus gezögerte und endlich vollzogene. Plus der berufliche Aufstieg. Aufstieg und Fall und Unabhängigkeit.
Ich finde - je länger ich darüber nachdenke - das MUSS man sehen. Noch in diesem Jahr. Dieses 2012 - auch wenn es ein gerades ist - es war ungewöhnlich schwer auszuhalten...
Ich liebäugle mir raspelkurzem Haar - so ca. 3-5 cm, formgeschönten und gefärbten Augenbrauen und ca. 7 Kilo weniger. Ihr hört von mir ;-)
Diagnose MS: ein heftige Situation. Etwas, dass dich durchaus aus der Spur holen kann. Plus eine Trennung, eine lang hinaus gezögerte und endlich vollzogene. Plus der berufliche Aufstieg. Aufstieg und Fall und Unabhängigkeit.
Ich finde - je länger ich darüber nachdenke - das MUSS man sehen. Noch in diesem Jahr. Dieses 2012 - auch wenn es ein gerades ist - es war ungewöhnlich schwer auszuhalten...
Ich liebäugle mir raspelkurzem Haar - so ca. 3-5 cm, formgeschönten und gefärbten Augenbrauen und ca. 7 Kilo weniger. Ihr hört von mir ;-)
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